Satzung und Beitragsordnung gültig ab den 01.01.2020

Beitragsordnung

Fischereigemeinschaft Mattenham e.V.

Gemäß S 7 der Satzung der Fischereigemeinschaft Mattenham e.V. vom 18.11.2018 (nachfolgend FGM genannt) hat sich der Verein eine Beitragsordnung zu geben.

Der Vorstand beschließt:

  Aufnahmegebühr:

Die Aufnahmegebühr beträgt 100,00 Euro für Erwachsene und 50,00 Euro für Jugendliche, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose.

  Jahresbeitrag:

Der Jahresbeitrag wird auf 50,00 Euro für Erwachsene und 35,00 Euro für Jugendliche, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose festgesetzt — hierin ist die Gebühr für den Landesfischereiverband enthalten.

Eine Freistellung von der Beitragspflicht kann für Mitglieder, die nach dem 1. Oktober in den Verein eintreten, für das laufende Kalenderjahr gewährt werden.

Die Beiträge sind grundsätzlich im Voraus für ein Kalenderjahr zu entrichten.

In sozialen Härtefällen kann ein Antrag auf Änderung der Beitragshöhe und der Zahlungsmodalitäten gestellt werden.

Bei Aufnahme neuer Mitglieder soll der Einzug der Beiträge im Wege des Lastschrifteinzugsverfahrens vereinbart werden. Von diesem Verfahren kann nur in begründeten Einzelfällen und aufgrund eines Vorstandsbeschlusses abgewichen werden. Mitgliedern, deren Beiträge nicht im Wege des Lastschrifteinzugsverfahrens eingezogen werden, sollen die durch andere Zahlungsweise entstehenden Mehrkosten zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag belastet werden.

Bei Neumitgliedern wird der Beitrag zum Datum der Aufnahme abgebucht.

Sollte sich der Status eines Mitglieds verändern, so hat dieses Mitglied dies dem Vorstand und insbesondere dem Kassenwart mitzuteilen.

Die Verrechnung von Mehrzahlungen bzw. Erstattung überzahlter Beiträge erfolgt mit der Erhebung des Mitgliedsbeitrages für das nächste Jahr.

Mitglieder, die nicht am Abbuchungsverfahren teilnehmen, entrichten ihre Beiträge bis spätestens 31.01. eines jeden Jahres auf das Beitragskonto des Vereins.

Das Vereinskonto lautet:

Volksbank-Raiffeisenbank Vilshofen e.G.

IBAN: DE6124900007280815 BIC: GENODEFIVIR

  Jahreskarte:

Der Preis für eine Jahreskarte beträgt 130,00 Euro.

Bei Erstvergabe einer Jahreskarte wird eine einmalige Gebühr von 150,00 Euro fällig.

  Tageskarte:

  1. a) für Mitglieder:

                 Tageskarte:      10,00 Euro

  24-Std.-Karte: 15,00 Euro

  1. b) für Gastangler:

                 Tageskarte:      15,00 Euro

  24-Std.-Kane: 20,00 Euro

Dem Gastangler ist nur Friedfischen erlaubt!

               Ruhen der Mitgliedschaft:

Auf Antrag kann die Mitgliedschaft aus triftigem Grund wie beispielsweise auswärtiges Studium oder längerer Auslandsaufenthalt ruhen.

               Mitgliederbegrenzung:

Der Vorstand ist berechtigt aufgrund der Anzahl der Gewässer bzw. Gewässerbelange eine Mitgliederbegrenzung festzulegen.

Eingehende Anträge auf eine Mitgliedschaft sind dann in einer Warteliste zu führen.

               Fischereierlaubnis:

Aufzunehmende Mitglieder haben den staatlichen Fischereischein vorzulegen. In den von der Fischergemeinschaft gepachteten oder erworbenen und zur Befischung freigegebenen Gewässern sind die Mitglieder berechtigt mit zwei Gerten zu angeln. Die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen sind zu beachten.

  Im Weiteren wird Folgendes geregelt:

  1. Die Beträge für nichtgeleistete Arbeitsdienste werden ab sofort per SEPABasislastschriftmandat durch den Kassenwart mit Angabe der Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer jeweils am 01.01. eingezogen.

Diese Merkmale werden zukünftig bei allen Lastschriften angegeben.

Für nicht geleistete Arbeitsdienste (siehe Nr. 4) ist ein Betrag von 20,00 Euro zu entrichten.

  1. Die Jahresbeiträge werden ab sofort per SEPA-Basislastschriftmandat durch den Kassenwart mit Angabe der Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer jeweils am 01.01. eingezogen.

Diese Merkmale werden zukünftig bei allen Lastschriften angegeben.

  1. Die Kosten der Jahreskarten werden ab sofort per SEPA-Basislastschriftmandat durch den Kassenwart mit Angabe der Mandatsreferenz und GläubigerIdentifikationsnummer jeweils am 01 .OI. eingezogen.

Diese Merkmale werden zukünftig bei allen Lastschriften angegeben. Eine Barzahlung ist in Ausnahmefällen möglich.

  1. Jedes Mitglied hat im Jahr mindestens einen Arbeitsdienst zu leisten. Die Termine für die Arbeitseinsätze werden rechtzeitig bekanntgegeben („Rama dama", Fischbesatz etc.). Leistet ein Mitglied nicht mindestens einen Arbeitsdienst, wird eine Gebühr festgesetzt. (siehe Nr. 1).

Mitglieder die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet, bzw. das 65. Lebensjahr überschritten haben, sind von der Erbringung der Arbeits- und Dienstleistung befreit.

  1. Ein Fang ist zeitnah in die Fangliste bzw. das Fangbuch einzutragen.
  2. Die Fanglisten sind nach Ablauf der Angelsaison (Jahresende) bei der Mitgliederversammlung abzugeben.
  3. Der Vorstand kann die Sperrung einzelner Gewässer bzw. Gewässerabschnitte für bestimmte Zeiten anordnen.
  4. Vereinslokal ist das Gasthaus „Aumonte Stub'n" in Aunkirchen.
  5. Anschrift der FGM ist die jeweilige Anschrift des 1. Vorsitzenden.
  6. Mitglieder des Vorstandes haben Anspruch auf Erstattung von:

  Auft/andsentschädigung, km-Geld, Telefongeld,   Aufwandspauschale Gewässerwart,   benötigtes Büromaterial, Briefmarken, soweit diese Ausgaben für Tätigkeiten für den Verein notwendig waren.

  1. Die FGM schließt eine Haftpflichtversicherung ab.
  2. Die Gewässerwarte sind für die Lagerung, Pflege und Wartung der Geräte der FGM zuständig. Sie führen grundsätzlich eine Bestandsliste.
  3. Pro Angeltag dürfen maximal 2 Edelfische (Hecht, Zander und Salmoniden) entnommen werden.
  4. Gesetzliche und vereinsinterne Schonzeiten und Mindestmaße sind strengstens einzuhalten.
  5. Die Angelplätze sind stets sauber zu verlassen. Vorgefundener sowie eigener Müll (Verpackungen, Angelschnüre, Getränkebehältnisse usw.) sind vom Angelplatz mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen.

Die Beitragsordnung gilt ab dem Tag der Beschlussfassung durch den Vorstand. Die Beitragsordnung ist zudem erstmalig durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.

Vilshofen, den 18.11.2018

Der Vorstand

 

 

Satzung

Fischereigemeinschaft Mattenham e.V.

Stand 18.11.2018

5 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Fischereigemeinschaft Mattenham e.V.".

Er hat seinen Sitz in der Stadt Vilshofen an der Donau und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Passau eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

5 2 Mitgliedschaft bei den Verbänden

Der Verein ist Mitglied des Fischereiverbandes Niederbayern e.V. und damit auch Mitglied des Landesfischereiverbandes Bayern e.V:

5 3 Zweck und Aufgaben

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Fischerei, der Schutz und die Pflege der Natur, insbesondere die Erhaltung der Gewässer in ihrem natürlichen Zustand und ihrer Ursprünglichkeit mit ihrem Fischbestand im Allgemeinwohlinteresse.

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

Förderung und Ausübung der waidgerechten Angelfischerei.

 Beratung und Unterrichtung seiner Mitglieder in allen Angelegenheiten der Fischerei.

 Förderung der Jugendarbeit, Heranführen der Jugend an die Angelfischerei und die Erhaltung der Umwelt.

 Förderung der Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern.

Pachtung und Erwerb von Fischereirechten zur Ausübung der Fischerei.

 Maßnahmen zum Schutz und zur Reinhaltung der Gewässer.

5 4 Mitte/verwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen oder auf das Inventar des Vereins.

S 5 Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden.

Zur Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Antrag erforderlich.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung bedarf keiner Begründung. Die Aufnahme oder Ablehnung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem zustimmenden Beschluss des Vorstands und nachdem die Aufnahmegebühr bezahlt ist.

Das Mitglied erhält eine Mitgliedskarte und eine Satzung des Vereins.

Mit Eintritt in den Verein erkennt jedes Mitglied die Satzung an.

Jugendliche unter 18 Jahren können mit schriftlicher Genehmigung eines Erziehungsberechtigten Vereinsmitglied werden. Diese Jugendlichen sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt und können keine Ämter in der Vorstandschaft des Vereins übernehmen.

Die Aufnahme verpflichtet zur Leistung satzungsgemäßer Beiträge und sonstiger Leistungen für das laufende Geschäftsjahr, insbesondere durch persönliche Mitarbeit zur Erreichung der satzungsgemäßen Ziele.

Bei Wiederaufnahme eines ehemaligen Mitgliedes ist die volle Aufnahmegebühr erneut zu entrichten.

Die Wiederaufnahme eines ausgeschiedenen Mitglieds ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich.

Für jedes Mitglied gilt insbesondere:

 alle für die Bewirtschaftung der Vereinsgewässer gemachten wichtigen Beobachtungen umgehend dem Vorstand zu melden, die Beschlüsse und Anordnungen der Organe zu befolgen,

 sich am Fischwasser waid- und sportgerecht zu verhalten, vor allem auf die Natur Rücksicht zu nehmen und keinen Unrat zu hinterlassen,

 an den Mitgliederversammlungen, Hege-, Pflege- und Besatzmaßnahmen teilzunehmen.

Ehrenmitgliedschaft:

Mitglieder, die sich hervorragende Verdienste um den Verein erworben oder der Angelfischerei außerordentliche Verdienste erwiesen haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Über die Ehrenmitgliedschaft entscheidet auf Vorschlag des Vorstands die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder genießen die gleichen Rechte wie die ordentlichen Mitglieder. Ehrenmitglieder sind von allen Gebühren befreit.

5 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder durch Auflösung des Vereins.

Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt.

Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes bis spätestens zum 30.09. erforderlich.

Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss.

Ein Mitglied kann bei einem groben Verstoß gegen Vereinsinteressen mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Vorstands mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern.

Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, sodass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens mehr als drei Monate vergangen sind. Die Mahnung kann mit einfachem Brief an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds gerichtet sein. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt. Die Streichung erfolgt durch den Beschluss des Vorstandes. Die Streichung ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

Der Austretende hat sofort alles Vereinseigentum, außerdem die Mitgliedskarte und den Erlaubnisschein abzugeben, ohne Anspruch auf Rückerstattung der Gebühr für den Rest des Jahres.

5 7 Mitgliedsbeiträge

Von den ordentlichen Mitgliedern (aktive, passive Mitglieder) werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Die Vorstandschaft wird ermächtigt, eine Beitragsordnung und/oder Geschäftsordnung zu erlassen. Die Höhe der Gebühren und Beiträge sind in der Beitragsordnung festgelegt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

S 8 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

5 9 Vorstand

Der Vorstand im Sinn des S 26 BGB besteht aus

  1. dem 1. Vorsitzenden
  2. dem 2. Vorsitzenden die je allein vertretungsberechtigt sind, sowie
  3. dem Kassenwart
  4. dem Schriftführer
  5. dem Gewässerwart
  6. dem Jugendwart (soweit eine Jugendgruppe vorhanden ist)
  7. bis zu vier Beisitzern.

Als Beisitzer sind dabei gesetzt:

der stellvertretende Kassenwart der stellvertretende Schriftführer  der stellvertretende Gewässerwart

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden vertreten. Sie sind die verantwortlichen Leiter im Sinne des S 26 BGB. Sie haben alle Vereinsangelegenheiten wahrzunehmen, führen den Vorsitz in den Versammlungen und haben die Befugnis, in unaufschiebbaren Angelegenheiten von sich aus zu entscheiden, worüber sie der Vorstandschaft berichten. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende nur in den Fällen zur Vertretung berechtigt, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

5 10 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind.

Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere

Führung der laufenden Geschäfte,

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,

Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung, Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung,

 Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern und Vorschlag von Ehrenmitgliedern,

 Geschäftsführungsaufgaben nach Satzung, Vereinsordnungen und gesetzlicher Ermächtigungx Schlichtung von Streitigkeitenx

  • Maßregelungen:

Ein Mitglied kann durch die Vorstandschaft gemaßregelt werden, wenn es insbesondere

 gegen die fischereilichen Interessen des Vereins, wie durch Raubbau am Fischbestand und dergleichen, verstoßen hat,

 die Satzung und sonstige Ordnungsvorschriften verletzt und den Interessen des Vereins zuwiderhandelt,

 in Vereinsgewässern gefangene Fische verkauft oder zu anderen Zwecken als zur menschlichen Nahrung verwendet.

Dem beschuldigten Mitglied ist vorher Gelegenheit zu geben, sich vor der Vorstandschaft zu rechtfertigen.

Als Sühnemaßnahmen sind zulässig:

  1. Verwarnungen,
  2. Geldbußen bis zur Höhe eines Jahresbeitrages,
  3. ein entstandener Schaden ist zu ersetzen,
  4. der zeitliche Entzug des Fischereierlaubnisscheines bis zu höchstens einem Jahr.

 Kassenwart

Der Kassenwart verwaltet das Vermögen des Vereins, übernimmt die Geschäfte des Kassenwesens und hat Aufzeichnungen über alle Einnahmen und Ausgaben zu führen. Er hat insbesondere den Eingang der Mitgliedsbeiträge zu überwachen und für die fristgerechte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen des Vereins zu sorgen. Er hat zum Jahresabschluss Bücher und Belege den Kassenprüfern vorzulegen und der Mitgliederversammlung über die Kassenbewegungen zu berichten.

  • Schriftführer

Der Schriftführer hat über alle Sitzungen oder Versammlungen das Protokoll zu führen, welches nach Genehmigung des 1. Vorsitzenden von diesem und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Er bearbeitet Anträge bei Neuaufnahmen und Kündigungen sowie Mitgliederfragen. Er erstellt, führt und ergänzt die Fang- und Besatzstatistik. Er hat nach Maßgabe des Vorstands auch noch andere schriftliche Arbeiten zu übernehmen.

 Jugendwart (soweit Jugendgruppe vorhanden)

Der Jugendwart ist der Leiter und Ausbilder der Jugendgruppe im Verein.

  • Gewässerwart

Der Gewässerwart und dessen Stellvertreter überwachen die Vereinsgewässer. Sie sind befugt, jeden beim Fischfang an den Vereinsgewässern Angetroffenen zu kontrollieren und Unregelmäßigkeiten zeitnah der Vereinsleitung zu melden. Sie sorgen für die Einhaltung der Schonzeiten und Mindestmaße. Zu ihren Aufgaben gehören die Sauberkeit an den Gewässern und deren Überwachung. Der Gewässerwart schlägt der Vorstandschaft den Fischbesatz für alle Vereinsgewässer vor und sorgt für den termingerechten und ordentlichen Fischbesatz.

Für Satzungsänderungen, Grundstücksgeschäfte und Neubaumaßnahmen jeglicher Art, einschließlich der Aufnahme von Belastungen, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

Änderungen oder Ergänzungen der Satzung aufgrund einer Auflage des Finanzamts oder des Registergerichts können vom Vorstand beschlossen werden. Sie sind auf der nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

S 11 Wahl des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Der Vorstand wird für die Zeit von drei Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Vorstand ein Ersatzvorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

5 '12 Vorstandssitzungen

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht zwingend notwendig.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3/4 seiner Mitglieder anwesend sind.

Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.

5 13 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied auch ein Ehrenmitglied — eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

 Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,

 Entgegennahme des Jahresberichts durch den 1. Vorsitzenden,

  • Entgegenahme des Kassenberichts,

 Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,

 Entgegennahme des Berichts des Gewässerwartes,

Entgegennahme des Berichts des Jugendwartes (soweit vorhanden),

 Entscheidung über Anträge, die zur Mitgliederversammlung gestellt wurden,

  • Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über die Vereinsauflösung, über Vereinsordnungen und Richtlinien,
  • Ernennung besonders verdienstvoller Mitglieder zu Ehrenmitgliedern,
  • Weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung oder elektronische Post an die zuletzt dem Verein bekannte Mitgliedsadresse einberufen.

Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich verlangt und begründet. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als ein Drittel der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit 1/4 der anwesenden Mitglieder dies beantragt.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung von 4/5 der Mitglieder erforderlich.

Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind in einer Niederschrift festzuhalten. Diese ist vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Zur Wahlordnung:

 Wahlausschuss

Der Wahlausschuss und dessen Vorsitzender werden aus der Mitgliederversammlung durch Zuruf gewählt. Der Wahlausschuss besteht aus drei Mitgliedern. Dieser übernimmt bis zur vollzogenen Neuwahl die Leitung der Mitgliederversammlung.

Wahl der Vorstandsmitglieder

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wählbar sind alle volljährigen Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens 1 Jahr ununterbrochen dem Verein angehören. Abwesende Mitglieder können nur gewählt werden, wenn von ihnen eine schriftliche Erklärung vorliegt, dass sie ein bestimmtes Amt annehmen wollen.

Der Vorstand ist schriftlich in geheimer Wahl zu wählen. Bei nur einem Vorschlag kann nach Zustimmung der Mitgliederversammlung per Handzeichen gewählt werden.

Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

5 '14 Protokollierung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter (Vorsitzenden) und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

S 15 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Die Kassenprüfer haben über das Ergebnis in der Jahreshauptversammlung zu berichten und den Entlastungsantrag zu stellen.

5 16 Aufwendungen

Alle Ämter im Verein sind Ehrenämter. Die mit einem Ehrenamt betrauten Personen können nur Ersatz für die ihnen tatsächlich entstandenen Auslagen geltend machen. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

S 17 Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluss in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine 4/5-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

Bei der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an die Stadt Vilshofen an der Donau, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Jugendförderung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts durchgeführt werden.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit 3/4-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Vorstehende Satzung wurde am

von der Gründerversammlung beschlossen.

Hierzu zeichnen alle Gründungsmitglieder: